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	<title>Familientherapie und Familienaufstellungen</title>
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	<description>von Familientherapeutin Gundula Femmer.</description>
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		<title>Double-bind</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:21:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Double Bind]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Double Bind handelt es sich um ein Kommunikationsmuster, bei dem widersprüchliche Nachrichten gleichzeitig übermittelt werden. Man könnte auch sagen: mit einem Lächeln etwas Böses mitteilen. Häufig werden auch Synonyme wie Zwickmühle, Doppelbotschaft, oder Doppelbindung verwendet. Double Bind ist also ein paradoxes Kommunikationsmuster, bei dem das Gesprochene (verbal) nicht mit der Mimik (nonverbal) übereinstimmt. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Double Bind handelt es sich um ein Kommunikationsmuster, bei dem widersprüchliche Nachrichten gleichzeitig übermittelt werden. Man könnte auch sagen: mit einem Lächeln etwas Böses mitteilen. Häufig werden auch Synonyme wie Zwickmühle, Doppelbotschaft, oder Doppelbindung verwendet. Double Bind ist also ein paradoxes Kommunikationsmuster, bei dem das Gesprochene (verbal) nicht mit der Mimik (nonverbal) übereinstimmt. Dies nennt man in der Fachsprache auch als inkongruente Nachricht. Vor allem der Empfänger dieser Botschaften kann schnell in eine Art Zwickmühle geraten, da er nicht genau weiß, welche Botschaft er nun ernst nehmen soll. Beispiel: Man fragt nach dem Befinden. Der Angesprochene sagt, es ginge ihm ausgesprochen gut, doch die Mimik lässt eher den Schluss zu: „Lass mich in Ruhe, mir geht es gar nicht gut“. Der Empfänger weiß nun nicht, ob er der verbalen, oder der nonverbalen Botschaft Glauben schenken soll. Beim Double Bind stehen immer mindestens zwei Personen einander gegenüber, bzw. haben diese eine intensive Bindung/Beziehung zueinander.</p>
<p>Paradoxe Kommunikationsmuster können vor allem in abhängigen Beziehungen zum Problem werden. Hier besteht eine Gefahr vor allem in der Beziehung zwischen Kinder und Eltern. Kinder sind von ihren Eltern existenziell abhängig. Werden Kinder nun diesen doppelsinnigen Botschaften ständig ausgesetzt, reagieren sie – verständlicherweise – mit Unsicherheit auf die eigene Beziehung zu den Eltern. Sie sind sich der elterlichen Liebe nicht sicher, sie „dürfen“ aber diese Unsicherheit nicht aussprechen. Double Bind kann krank machen, vor allem, wenn man ständig diesem paradoxen Kommunikationsmuster ausgesetzt wird. Der Empfänger dieser doppelsinnigen Botschaften ist doppelseitig gebunden. Der Empfänger ist verwirrt und sieht sich nicht in der Lage aus seiner Zwickmühle auszubrechen. Eine Therapie ist bei Double Bind überaus sinnvoll. Double Bind wird heutzutage häufig mit Psychosen in einem Atemzug genannt. Auch wird Double Bind als Vorstufe zu bestimmten schizophrenen Erkrankungen angesehen.</p>
<p>Double Bind ist aber nicht nur eine paradoxe Form der Nachrichtenübermittlung. Auch Wünsche und Aufforderungen können widersprüchlich formuliert werden. So zum Beispiel die Aufforderung: Du könntest mich mal wieder mit Blumen, Schmuck, Restaurantbesuch etc. überraschen. Der Widerspruch hier besteht in der Aufforderung selbst. Wenn man die Blumen, den Schmuck oder den Restaurantbesuch erwartet, dann ist es schließlich keine Überraschung mehr. In der Psychotherapie, in der Pädagogik, oder in der Sozialpsychologie spielt der Begriff Double Bind eine große Rolle. Einen besonderen Stellenwert erhält der Begriff jedoch in der Erforschung schizophrene Erkrankungen. Double Bind ist also auch in der Familien- oder Paartherapie ein wichtiger Punkt. Die Opfer, also die Empfänger dieser doppelsinnigen Nachrichten müssen diesen Teufelskreis aufbrechen und aus ihrer Opferrolle heraustreten.</p>
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		<title>das Mailänder Modell</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:21:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit dem so genannten Mailänder Modell beschreibt man eine therapeutische Situation aus dem Bereich systemische Familientherapie. Hier arbeiten zwei Therapeuten mit der betroffenen Familie, zwei weitere Therapeuten beobachten die Therapie „von außen“. Die Sitzungen in diesem Falle finden in einem Raum, der mit einem Einwegspiegel ausgestattet ist, statt. So haben die beiden Therapeuten als reflektierendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem so genannten Mailänder Modell beschreibt man eine therapeutische Situation aus dem Bereich systemische Familientherapie. Hier arbeiten zwei Therapeuten mit der betroffenen Familie, zwei weitere Therapeuten beobachten die Therapie „von außen“. Die Sitzungen in diesem Falle finden in einem Raum, der mit einem Einwegspiegel ausgestattet ist, statt. So haben die beiden Therapeuten als reflektierendes Team die Möglichkeit, die stattfindende Sitzung in Echtzeit zu beobachten, und dennoch praktisch unsichtbar zu bleiben. Selbstverständlich arbeiten die beiden Teams nicht unabhängig voneinander, sondern stehen in regem Austausch einander gegenüber. Es kommt bei den Sitzungen häufig vor, dass einer der aktiven Therapeuten den Raum verlässt, um mit dem reflektierenden Team zu sprechen. Auch kann einer der aktiven Therapeuten von den beobachtenden aus der aktuellen Sitzung gerufen werden, zwecks Besprechung.</p>
<p>Kurz vor Ablauf der aktuellen Sitzung wird in der Regel eine kurze Pause gemacht. Während der Pause beraten sich die beiden Teams. Hier wird dann die Situation detaillierter besprochen, auch kann eine Aufgabe an die betroffene Familie besprochen und weitergegeben werden. Die Therapeuten halten sich ganz bewusst aus dem Familienspiel heraus, um den Erfolg nicht zu gefährden. Das Mailänder Modell zeigte sich in der Vergangenheit besonders erfolgreich in der Therapie schizophrener Familienmitglieder, bzw. bei Familienmitgliedern, die an Essstörungen litten. Allerdings findet das Mailänder Modell auch in anderen Situationen therapeutische Verwendung, und das mit großem Erfolg. Da das Mailänder Modell Teil der systemischen Familientherapie ist, ist es möglich, dies mit anderen Therapiemodellen zu kombinieren, sofern dies aus psychotherapeutischer Sicht erforderlich ist.</p>
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		<title>Familientherapie für Kinder und Jugendliche</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:20:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Häufig hört man den Satz: Meine Kinder sind so schwierig. Wenn es so ist, dann stellt diese Tatsache nicht selten einen Grund für eine Familientherapie für Kinder und Jugendliche dar. Kinder sind nicht von sich aus schwierig. Oftmals ist ihr Verhalten auf ein familiäres Ungleichgewicht zurückzuführen. Kinder können ihre Probleme meist nicht so gut artikulieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig hört man den Satz: Meine Kinder sind so schwierig. Wenn es so ist, dann stellt diese Tatsache nicht selten einen Grund für eine Familientherapie für Kinder und Jugendliche dar. Kinder sind nicht von sich aus schwierig. Oftmals ist ihr Verhalten auf ein familiäres Ungleichgewicht zurückzuführen. Kinder können ihre Probleme meist nicht so gut artikulieren, wie Erwachsene. Oft ist es sogar der Fall, dass die betroffenen Kinder ihre Sorgen, Nöte und Probleme mit den Erwachsenen gar nicht erst besprechen wollen. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Oft spielt Angst vor Unverständnis, oder Ablehnung eine große Rolle. Doch die Angst ist nie unbegründet. Eine familiäre Gesamtbelastung liegt häufig auf den Schultern der Kinder, wie eine schwere Last. Kinder nehmen deutlich mehr wahr, als Erwachsene, sie haben überaus sensible „Antennen“, vor allem wenn es darum geht, zu spüren, dass irgendetwas nicht im Gleichgewicht ist. Wenn Kinder das Ungleichgewicht wahrnehmen versuchen sie mit ihrem Verhalten die Balance wieder herzustellen.</p>
<p>Im Rahmen einer Familientherapie für Kinder und Jugendliche geht es also darum, das Verhalten der Kinder zu verstehen, ohne dabei die Schuld an andere Familienmitglieder abzuwälzen. Die Familientherapie dient in erster Linie dazu, Umgang mit dem Verhalten (Aggressionen, Ablehnung, sonstiges auffälliges Verhalten) der Kinder zu lernen. Es soll schließlich auch erlaubt werden, Wut und Ärger ausdrücken zu dürfen. Auch Kinder und Jugendliche haben das Recht auf eine individuelle Meinung, ihre Stärken sollen gefördert werden, dabei kann die Persönlichkeit der Kinder und Jugendliche gefestigt werden. Zukunftspläne von Kindern müssen ernst genommen werden, hier müssen Eltern und ältere Geschwister lernen, mit diesen Plänen zurecht zu kommen.</p>
<p>Die Familientherapie für Kinder und Jugendliche bietet zahlreiche Methoden für eine erfolgreiche Therapie. Neben Gesprächen kommen auch Rollenspiele in Betracht. Um mit familiären Konflikten besser umgehen zu können, kommt eine Konfliktaufstellung infrage. In der Regel werden den Betroffenen verschiedene Aufgaben für den Alltag nach Sitzungsende mitgegeben. Diese gilt zu erfüllen, oder zumindest daran zu arbeiten, dass diese Aufgaben erfüllt werden. Natürlich gelingt es nicht immer gleich, die Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit zu lösen, doch mit der Schritt-für-Schritt-Methode kommt man dem Erfolg immer näher. Vor allem bei scheinbar unkontrollierten Wutausbrüchen können verschiedene Entspannungsverfahren, wie z.B. autogenes Training, gute Erfolge erzielen. Es muss geübt werden, Empathie und Perspektiven zu übernehmen. In die Übungen sollten alle Familienmitglieder einbezogen werden, damit die Balance in der Familie wiederhergestellt werden kann. Vor allem Eltern müssen begreifen, dass eine Familientherapie für Kinder und Jugendliche nur dann den gewünschten Erfolg haben kann, wenn alle Familienmitglieder sich an der Therapie aktiv beteiligen. Neben den Gruppensitzungen können auch Einzelsitzungen stattfinden, diese machen in jedem Fall Sinn. Diese Termine sollte man unbedingt wahrnehmen.</p>
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		<title>Sexualtherapie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:20:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Erektionsstörungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gründe, die für eine Sexualtherapie sprechen, gibt es viele. Es gibt unzählige sexuelle Störungen, die zum Nachdenken anregen und von der Notwendigkeit einer Sexualtherapie überzeugen. Die sexuelle Gesundheit trägt nicht unwesentlich dazu bei, sich auch körperlich und seelisch gesund zu fühlen. Diese Tatsache ist sogar wissenschaftlich belegt und von WHO (Weltgesundheitsorganisation) offiziell bestätigt. Eine Sexualtherapie macht vor allem bei Störungen psychologischen Ursprungs Sinn. Liegen den Störungen körperliche, bzw. organische Erkrankungen zu Grunde, so sollten zunächst diese behandelt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gründe, die für eine Sexualtherapie sprechen, gibt es viele. Es gibt unzählige sexuelle Störungen, die zum Nachdenken anregen und von der Notwendigkeit einer Sexualtherapie überzeugen. Die sexuelle Gesundheit trägt nicht unwesentlich dazu bei, sich auch körperlich und seelisch gesund zu fühlen. Diese Tatsache ist sogar wissenschaftlich belegt und von WHO (Weltgesundheitsorganisation) offiziell bestätigt. Eine Sexualtherapie macht vor allem bei Störungen psychologischen Ursprungs Sinn. Liegen den Störungen körperliche, bzw. organische Erkrankungen zu Grunde, so sollten zunächst diese behandelt werden.</p>
<p>Gründe, die für eine Sexualtherapie sprechen:</p>
<p>-         Orgasmusstörungen</p>
<p>-         Erektionsstörungen (ohne körperliche Ursache!)</p>
<p>-         Libidoverlust</p>
<p>-         Vaginismus</p>
<p>-         Lustlosigkeit auf sexueller Ebene</p>
<p>-         vorzeitige Ejakulation</p>
<p>Bevor mit einer Sexualtherapie begonnen werden kann, müssen wichtige Fragen im Vorfeld geklärt werden. Ein ausführliches Gespräch steht hier im Vordergrund. Da hier äußerst intime Details angesprochen werden müssen, ist es sehr wichtig, dass zwischen Therapeut und Klient eine gewisse Sympathie herrscht. Vertrauen ist neben Sympathie ein weiterer wichtiger Aspekt. In das erste, mehrstündige Gespräch sollte nach Möglichkeit auch der Partner, bzw. die Partnerin mit einbezogen werden. Vor allem gilt es zu klären, ob beispielsweise die Lustlosigkeit Partner- oder Situationabhängig ist. Sexualität ist ein wichtiger Faktor in einer Partnerschaft. Es ist wichtig daher zu lernen, seine Wünsche und seine Bedürfnisse offen anzusprechen. Wenn nicht mit Worten, dann mit Gesten. Wer selbst offen zu seinen Wünschen steht und diese auch äußert, öffnet eine Tür zur sexuellen Freiheit und gleichzeitig zu einer erfüllten Beziehung.</p>
<p>Sexuelle Störungen können natürlich auch andere Ursachen haben, wie beispielsweise Stress im Job, Sorgen, Trauer, Missbrauch von Drogen, Alkohol, Tabak, körperliche, oder seelische Krankheiten und viele mehr. Es gilt herauszufinden, wo die Ursachen liegen und dann erst kann die Sexualtherapie ihren heilenden Lauf nehmen. Sexualtherapie lässt sich wunderbar mit klassischer Psychotherapie kombinieren. Auch die systemische Paartherapie kann in den Therapieverlauf mit aufgenommen werden, in bestimmten Fällen kann dies sogar notwendig sein. Im Vordergrund steht der Lernprozess, wodurch man lernt, das Sexualleben abwechslungsreicher und entspannter zu gestalten. Oftmals genügt schon ein kleiner Anstoß in diese Richtung. Die Klienten lernen es bei der Therapie, sich ihrer Sexualität bewusst zu werden, diese auch bewusster zu erleben und zu gestalten. Die Wahrnehmung des Partners, resp. der Partnerin wird intensiviert. Wert gelegt wird darauf, das Lustempfinden bewusst wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Atemübungen, bestimmte Massagepraktiken, Berührungen, und das Erleben der gemeinsamen Sexualität werden nicht nur am Rande angesprochen. Die Paare bekommen Hausaufgaben. Sie sollen das Angesprochene in ihr Sexualleben einbringen und dadurch neue Erfahrungen sammeln. Bereits Gelerntes soll geübt werden, um die Sexualität zu intensivieren.</p>
<p>Körperliche Ursachen müssen bei Fachärzten geklärt und therapiert werden. Dennoch kann die zusätzliche Sexualtherapie  als wertvoll betrachtet werden. Nicht selten werden auch bestimmte Elemente der traditionellen Chinesischen Medizin in die Therapie eingebracht. Hier können Akupunktur und Ernährungsoptimierung angewandt werden. Eine Sexualtherapie sollte kein Tabu mehr sein. Jeder Mensch, ob Mann, oder Frau hat das Recht auf ein erfülltes Leben. Dies ist nur dann zu erreichen, wenn auch der Sexualität die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird.</p>
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		<title>systemische Familientherapie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:19:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter systemischer Familientherapie versteht man ein psychotherapeutisches Verfahren, das  auf Gesprächs-, und Verhaltenstherapie basiert. Des Weiteren können auch kreative Techniken eingesetzt werden. Virginia Satir hat in der systemischen Therapie die traditionellen Verfahren erweitert und so deutlich effektiver und erfolgreicher gemacht. In der systemischen Familientherapie geht es in erster Linie darum, die Selbständigkeit (Autonomie) jeden Familienmitglieds [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter systemischer Familientherapie versteht man ein psychotherapeutisches Verfahren, das  auf Gesprächs-, und Verhaltenstherapie basiert. Des Weiteren können auch kreative Techniken eingesetzt werden. Virginia Satir hat in der systemischen Therapie die traditionellen Verfahren erweitert und so deutlich effektiver und erfolgreicher gemacht. In der systemischen Familientherapie geht es in erster Linie darum, die Selbständigkeit (Autonomie) jeden Familienmitglieds zu stärken. Außerdem wird angestrebt, den Zusammenhalt innerhalb der Familie zu stärken und zu festigen. Des Weiteren gilt es, die Kommunikation untereinander zu verbessern, Beziehungsmuster, die die Balance stören, in die richtige Richtung zu verändern.  Die systematische Familientherapie beinhaltet psychotherapeutische, und beratende Elemente. Während es im psychotherapeutischen Bereich darum geht, psychische und psychosomatische Störungen zu beheben, bzw. zu heilen, geht es im Bereich der Beratung vielmehr darum, Lösungen für Konflikte, Generations-, Ablösungs- Trennungsprobleme etc. zu finden.</p>
<p>Die systemische Familientherapie eignet sich nicht nur für ganze Familien, sondern auch für Paare, oder gar Einzelpersonen. Auch müssen nicht stets alle Familienmitglieder therapiert werden. Es kommt auch vor, dass nur einige Familienmitglieder (Teilsystem) an der systemischen Familientherapie teilnehmen. Die systemische Familientherapie ist Lösungsorientiert. Im Vordergrund steht die Lösung, und nicht das Problem. Jede Therapie hat ein bestimmtes Ziel. Dieses wird in der ersten Stunde gemeinsam festgelegt. Je nach Therapieverlauf kann es vorkommen, dass sich die zunächst festgesetzten Ziele verändern. Deshalb ist es wichtig, die Ziele immer wieder neu zu prüfen und gegebenenfalls neu zu setzen. Umlernen wird oft angeregt. Durch paradoxe Interventionen können die Klienten zum Umlernen gebracht werden. Hier spielen bestimmte Aufgaben eine große Rolle. Wenn z.B. ein Paar sich häufig streitet, dann lautet beispielsweise die Aufgabe, sich täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt zu streiten, allerdings nur zu diesem Zeitpunkt. Auch können Klienten, die an Schlafstörungen, oder Schlaflosigkeit leiden, die Anweisung erteilt bekommen, um jeden Preis wach zu bleiben. Die menschliche Psyche ist durchaus in der Lage, sich selbst zu stabilisieren. Um dies zu erreichen, ist eben Umlernen nötig, was wiederum durch diese paradoxen Interventionen in den Gang gesetzt werden kann. Alte, festgefahrene Regeln und Verhaltensmuster können so aus der Beziehung verbannt werden, bzw. durch neue ersetzt werden.</p>
<p>Die systemische Familientherapie setzt auf die Stärkung der Selbständigkeit, und auf den Aufbau von Selbstverantwortung. Wo Probleme vorhanden sind, sucht man nach Lösungen, wobei in der systemischen Familientherapie die Problemgeschichte als Ausgangsposition eher als uninteressant betrachtet werden kann.</p>
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		<title>Familientherapie als humanistischen Psychologie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier geht es vordergründig um das Hier und Jetzt, also um die Gegenwart. In der Psychotherapie nimmt die Familientherapie als humanistische Psychologie zunehmend einen wichtigen Platz ein. Der Bedarf an Psychotherapien ist groß, allerdings sollte man sich stets vor Augen halten, dass Psychotherapie nicht gleich Psychotherapie ist. Auch in diesem Bereich gibt es Abstufungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht es vordergründig um das Hier und Jetzt, also um die Gegenwart. In der Psychotherapie nimmt die Familientherapie als humanistische Psychologie zunehmend einen wichtigen Platz ein. Der Bedarf an Psychotherapien ist groß, allerdings sollte man sich stets vor Augen halten, dass Psychotherapie nicht gleich Psychotherapie ist. Auch in diesem Bereich gibt es Abstufungen und verschiedene Bereiche, die behandelt werden. Die Familientherapie als humanistische Psychologie behandelt zum Beispiel das Erlebte in der absoluten Gegenwart, also im Hier und Jetzt. Das momentane Empfinden steht im Vordergrund. Die Familienrekonstruktion nimmt im Rahmen einer Familientherapie eine sehr wichtige Rolle ein, denn hier können bestimmte Aspekte, Probleme und Störungen ans Tageslicht getragen werden. Die Familientherapie in der Tradition der humanistischen Psychologie ist keine eigenständige Therapieform, sondern beinhaltet verschiedene Familientherapien, so auch die Familienrekonstruktion, wo beispielsweise viel mit Metaphern gearbeitet wird. Auch die Idee der Zirkularität ist auf diese Art der Familientherapie zurückzuführen.</p>
<p>Die humanistische Psychologie geht auf den Namen Abraham Maslow zurück. Er vertritt die Meinung, dass jeder Mensch von Natur aus gut ist und sich selbst entfaltet. Die Familientherapie als humanistische Psychologie geht weniger auf die Ursachen und die Vergangenheit ein, vielmehr beschäftigt man sich hier mit dem, was man in unmittelbarer Gegenwart in der Familie erlebt. Familienrekonstruktion und Familienskulptur finden in diesem Bereich der Familientherapie Anwendung. Wie der Name schon sagt, geht es hierbei um eine Familientherapie, und somit steht der Therapeut Klienten verschiedener Altersgruppen gegenüber. Hier ist besonders wichtig, dass auch jüngeren Klienten (Kinder und Jugendliche) ausreichend Raum zur Verfügung gestellt wird, um sich ausdrücken zu können. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kommen Verfahren in Betracht, die sich damit beschäftigen, diesen Familienmitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich auf eine spezielle Art und Weise auszudrücken. Dies geschieht im Rahmen von Rollenspielen, oder durch Malen von Bildern.</p>
<p>Selbstverständlich wird auch hier auf spezielle Verhaltensmuster geachtet. Vor allem was das Kommunikationsverhalten innerhalb der Familien betrifft. Beobachtet wird dabei zum Beispiel, auf welcher Weise Botschaften übermittelt werden. Werden diese eindeutig, oder mehrdeutig formuliert? Ein wichtiger Punkt ist hier auch die Frage, welcher Umgangston in der Familie herrscht. Auch die Häufigkeit der Kommunikation wird in Augenschein genommen. Für den Erfolg der Therapie ist es sehr wichtig zu wissen, ob in der Familie viel, oder eher wenig kommuniziert wird.</p>
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		<title>psychoanalytische Familientherapie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit wenigen Worten lässt sich die psychoanalytische Familientherapie zwar nicht beschreiben, doch es ist durchaus möglich, diese Form der Psychotherapie Interessierten näher zu bringen. Im Rahmen einer psychoanalytischen Familientherapie wird als Erstes der Umgang der Familienmitglieder miteinander unter die Lupe genommen. Bei diesen ersten Gesprächen wird festgestellt, welche psychischen Abwehrmechanismen verwendet werden. Oft sind es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit wenigen Worten lässt sich die psychoanalytische Familientherapie zwar nicht beschreiben, doch es ist durchaus möglich, diese Form der Psychotherapie Interessierten näher zu bringen. Im Rahmen einer psychoanalytischen Familientherapie wird als Erstes der Umgang der Familienmitglieder miteinander unter die Lupe genommen. Bei diesen ersten Gesprächen wird festgestellt, welche psychischen Abwehrmechanismen verwendet werden. Oft sind es unbewusste psychische Prozesse, die die Harmonie im Zusammenleben stören und die Beziehungen innerhalb der Familie negativ beeinflussen. In der psychoanalytischen Familientherapie sind neben Einzelsitzungen auch Sitzungen erforderlich, woran alle betroffenen Familienmitglieder teilnehmen müssen. Die Familie wird dabei als ein Ganzes betrachtet, dennoch wird auf jeden Einzelnen und dessen Probleme eingegangen.</p>
<p>Eine Familie ist ein so genanntes Mehrpersonen-System, und genau als solches wird sie betrachtet. Da hier mindestens zwei Generationen aufeinander treffen, können Konflikte entstehen. Diese zu verstehen und zu analysieren ist für Betroffene nicht nur schwer, es ist fast unmöglich. Hier kann die psychoanalytische Familientherapie ein optimaler Ansatz, bzw. eine große Hilfe sein. Die Arbeit der psychoanalytischen Familientherapie wird als aufdeckend und verarbeitend gewertet. Es ist wichtig, unbewusste und vorbewusste interpersonelle Konflikte, Abwehrstrukturen und auch Beziehungsmuster aufzudecken und zu verarbeiten, um so die Balance in der Familie wiederherzustellen. Häufiges Problem stellt eine zu starke Bindung seitens der Eltern zu ihren Kindern dar. Die Kinder erleben somit wenig, oder keine Autonomie. In der psychoanalytischen Familientherapie können Betroffene lernen, wie sie mit Bindungen umgehen könne, ohne dabei andere Familienmitglieder zu beengen. Unsichtbare Loyalität ist auch eines der Stichwörter, die bei der psychoanalytischen Familietherapie genannt werden.</p>
<p>Bei dieser Form der Familientherapie liegt das Ziel vor allem darin, die Beziehung der Familienmitglieder zueinander in klar strukturierte Bahnen zu lenken. Das Leben in einer Familie ist ein ständiges Lernen, miteinander liebevoll umzugehen, Verständnis zu zeigen, und Kindern „erlauben“, ihre eigene, ganz individuelle Persönlichkeit zu entdecken und zu entwickeln. Kinder brauchen Grenzen. Diese sollten klar strukturiert und formuliert werden. Dabei ist ein gesundes Mittelmaß an Strenge zu beachten. Zu lockere und zu feste Regeln führen zu Konflikten. Für die Findung dieses Mittelmaßes müssen sich die Familienmitglieder in ihrer Kommunikation üben. Natürlich wird die psychoanalytische Familientherapie nicht nur in diesem Bereich angewandt. Es existieren zahlreiche andere Bereiche innerhalb der Familie, wo die psychoanalytische Familientherapie empfehlenswert und begründet ist. Es besteht vor allem die Möglichkeit, dass vorangegangene psychische Erkrankungen dafür verantwortlich sind, wenn die Harmonie der Familie aus der Balance gerät. Gerade in diesen Fällen ist die psychoanalytische Familientherapie das Mittel der Wahl. Diese Form der Familientherapie lässt sich auch mit anderen Elementen der Psychotherapie kombinieren, auch für einzelne Familienmitglieder.</p>
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		<title>Familienaufstellung</title>
		<link>http://www.conflict-prevention.org/familientherapie/familienaufstellung/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anni</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Familienaufstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Familientherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Herkunftsfamilie]]></category>
		<category><![CDATA[Langzeittherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Familienaufstellung
Psychische Probleme innerhalb der Familie werden leider auch heute noch oft ignoriert, bzw. nicht als solche von den Betroffenen erkannt. Dabei kann hier eine Familienaufstellung helfen, um die Probleme zu lösen und die Balance in der Familie wiederherzustellen. Die Familienaufstellung hat ihre Ursprünge in der klassischen Schule der systemischen Therapie und wurde von Virginia Satir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Familienaufstellung</p>
<p>Psychische Probleme innerhalb der Familie werden leider auch heute noch oft ignoriert, bzw. nicht als solche von den Betroffenen erkannt. Dabei kann hier eine Familienaufstellung helfen, um die Probleme zu lösen und die Balance in der Familie wiederherzustellen. Die Familienaufstellung hat ihre Ursprünge in der klassischen Schule der systemischen Therapie und wurde von Virginia Satir entwickelt. Fortentwickelt wurde die Familienaufstellung von Bert Hellinger. Ziel der Familienaufstellung ist es, tabuisierte und leidvolle Geschehnisse zu lösen und das tägliche Familienleben zu erleichtern, sowie dem menschlichen Beziehungsgeflecht wieder Stimmigkeit und Balance zu verleihen. Die Familienaufstellung zählt zu den Kurzzeittherapieformen und ist hier eine der faszinierendsten Arten von Familientherapie.</p>
<p>Im Vordergrund stehen hierbei Herkunft und Wurzeln des Klienten, sowie die Gegenwartsfamilie. Menschen werden in eine Familie hinein geboren, in der die Familienmitglieder Beziehungen und Bindungen zueinander haben. Doch nicht all diese Beziehungen und Bindungen sind für den Einzelnen offensichtlich. Vieles bleibt im Verborgenen und kommt kaum ans Tageslicht. Dennoch treten winzige Details durch die verschiedenen Kommunikationsebenen an die Oberfläche. Die innerfamiliäre Beziehungen und Bindungen prägen uns Menschen. Dementsprechend lernen wir das gezeigte Verhalten in Beziehungen. In unserer Herkunftsfamilie empfinden wir unser erlerntes Verhalten als passend, doch später, wenn andere Beziehungen entstehen, kann das eigene Verhalten durchaus als unpassend empfunden werden. Die Folgen sind Probleme mit den eigenen Partnern und den eigenen Kindern. Nicht selten stellen sich die Probleme auch im näheren Umfeld, mit Arbeitskollegen etc. in den Weg.</p>
<p>Familienstellen ist wie ein Rollenspiel. Familienstellen findet in Gruppen statt. Personen aus diesem früheren Beziehungsgeflecht werden durch Mitglieder der Gruppe als Vertreter in Raum in Beziehung zueinander gestellt. Oft stehen die Vertreter offensichtlich zueinander. Nicht selten kommt es dabei vor, dass bereits durch diese Offensichtlichkeit, die bei der Aufstellung „In-Beziehung-Zueinander-Stehen“ entsteht, die eigentliche Störung bereits erkannt wird. Jetzt beginnt die Phase des Aufrollens, die bis an die Ursachen zurückgeht. Dabei werden verschiedene Probleme angesprochen und können so besser verarbeitet werden. Es ist wichtig, zu erkennen, zu trauern, zu verstehen, und los zulassen. Den Frieden mit sich selbst und mit den Personen aus dem alten Beziehungsnetz zu schließen.</p>
<p>Familienaufstellung ist nicht als Langzeittherapie gedacht und demnach eignet sie sich auch nicht für diese Therapieform. Sie kann eine Langzeittherapie auch nicht ersetzen. Allerdings eignet sich die Familienaufstellung wohl dazu, diese als Baustein für eine bestehende, oder anschließend beginnende Langzeittherapie zu verwenden. Die Familienaufstellung ist oft sehr hilfreich dabei, psychischen Störungen, oder psychischen Krankheiten, sowie Beziehungsproblemen auf den Grund zu kommen. Sie kann wichtige Erkenntnisse und eine solide Grundlage für die Langzeittherapie liefern.</p>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:03:50 +0000</pubDate>
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